Ein tolles Erlebnis!

Kindergarten St. Martinus und der Escher Zacheies

Der Platz vor der Marienkirche war gefüllt mit Kindern, Eltern und Großeltern. Der Kindergarten St. Martinus stellte nämlich in diesem Jahr die vornehm gekleidete, mit Stroh ausgestopfte mannsgroße Kirmespuppe, die in Esch schlicht „Zacheies“ genannt wird.

Und dieser Zacheies saß still am Rand auf einem Stuhl und schien genüsslich das Treiben auf dem Platz zu beobachten. Es gab reichlich Limonade für die Kinder, Bier für die Erwachsenen, und allen wurden leckere Häppchen gereicht.

Doch dann war für den Zacheies das Schauspiel zu Ende, er wollte schließlich ins Festzelt gebracht werden, um Kirmes zu feiern. Fähnchen schwenkend verabschiedeten ihn die Kindergartenkinder mit einem lustigen kölschen Kirmeslied. Zwei kräftige Männer von der Dorfgemeinschaft griffen dem Ausgestopften unter die Arme und trugen ihn, gefolgt von einer großen Schar von Kindern und Erwachsenen, zum Festzelt.

Mit strahlenden Augen sahen die Kinder dort zu, wie der Zacheies mit einem Strick unter das Zeltdach gehievt wurde, um von dort aus in den folgenden Tagen das Escher Kirmestreiben gut beobachten zu können.

Einige Kinder tanzten dann mit ihren Vätern, Müttern oder alleine, doch fast alle warfen immer wieder einen Blick hinauf zu ihrem Zacheies „Rombätcä“, genannt nach den drei Erzieherinnen des Kindergartens, die in diesem Jahr das Escher Dreigestirn Prinz Romio, Bauer Bätes und Jungfrau Cäcilie darstellten.

Erfreut waren alle im Festzelt darüber, dass der neue Zeltwirt zu seinem Einstand bis 22.00 Uhr im Rahmen einer „Happy Hour“ alle Getränke zum halben Preis angeboten hat.