
Während andere Vereine stets darauf bedacht sind, die Anzahl ihrer Mitglieder zu erhöhen, besteht bei den Club-Wanderfreunden, gegründet am 31. August 1991, die Einigung auf eine Art Aufnahmestop.
Die Begrenzung auf zur Zeit 28 Personen ist also bewusst, fördert sie doch auf Grund der Überschaubarkeit das gute Verhältnis der Mitglieder zu einander und erleichtert sowohl die Organisation als auch die gemeinsame Planung und clubinterne Aktivitäten.
So steht nach Möglichkeit an jedem dritten Sonntag im Monat eine Wanderung an. Wichtiger als die zurückzulegende Strecke ist die regelmäßige Teilnahme. Rekorde in Bezug auf die zu erwartende Kilometerzahl werden nicht angestrebt, von weitaus größerer Bedeutung sind die Begegnung mit Landschaften und idyllischen Orten sowie die Bewegung in frischer Luft.
In diesem Sinne konnten bisher mehr als 100 Wanderungen in der näheren und weiteren Umgebung Kölns absolviert werden, die in jedem Jahr noch durch zwei Fahrradtouren von je 30 km ergänzt wurden.
Ein nicht unwesentlicher Faktor für die Wanderfreunde ist die Pflege der Geselligkeit innerhalb des Clubs. So wird einmal im Jahr ein zünftiges Grillfest sowie im Dezember ein gemeinsames Weihnachtsessen mit einer Tombola veranstaltet. Zu Beginn eines jeden Jahres, und zwar am ersten Sonntag nach Neujahr, findet im Café-Bistro Miró, das inzwischen zu einer Art Vereinslokal der Wanderfreunde geworden ist, ein Treffen mit Frühstück statt, und an jedem ersten Donnerstag im Monat trifft man sich dort zum zwanglosen Stammtisch.
Besondere Höhepunkte im Clubleben waren bisher zwei 4-tägige Fahrten, von denen die erste im Mai 1997 nach Thüringen, die zweite aus Anlass des 10-jährigen Bestehens im Juli 2001 nach Winterberg-Züschen führte. Beide Fahrten gelten entsprechend der Beurteilung und in der Erinnerung der Teilnehmer als äußerst erfolgreich.