Der SV Auweiler-Esch legte den Grundstein für sein neues Vereinsheim, das im Frühjahr 2002 eingeweiht werden soll.
VON STEFANIE MEIER
Esch - "Das wird eine nicht ganz
typische Grundsteinlegung", erklärte Stefan Kreienbrink, zweiter
Vorsitzende des Sportvereins. Gemeinsam mit Michael Birkholz, dem ersten
Vorsitzenden, füllte er zunächst eine Röhre mit der letzten Vereinszeitung,
der aktuellen Tageszeitung und dem Manuskript der vorher gehaltenen Rede.
Versenkt in einem Glasbaustein, bleibt diese Röhre stets sichtbar und wird den
Verein immer an den Tag erinnern. Dann legte der Chorweiler Bezirksvertreter
Hans Heinrich Lierenleld den mit der Jahreszahl 2001 gravierten und zuvor
gesegneten Grundstein auf das Glas.
"Das neue Vereinsheim wird eine große Bereicherung sein. Es soll der
Mittelpunkt des Vereinslebens werden", sagte Birkholz. Auch Helmut Tappert,
Projektleiter des Bauausschusses, meinte, das neue Heim sei nicht etwa nur als
Umkleideraum gedacht. Es sei wichtig, einen gemeinsamen Treffpunkt in
unmittelbarer Nähe zum Sportplatz zu haben.
Rund 550 000 Mark kostet der Bau des 150 Quadratmeter großen Vereinsheimes.
Zu zwei Dritteln wird er aus öffentlichen Mitteln der Stadt Köln und der
Bezirksregierung gefördert. Den Rest finanziert der Verein durch Eigenmittel
und Spenden. "Einige Mitglieder werden sich auch selber am Bau beteiligen,
natürlich unter fachmännischer Leitung", berichtete Tappert. Im Frühjahr
2002 wird dann das Richtfest gefeiert, bevor das neue Heim zum Pfingstturnier
eingeweiht werden soll.

Der Chorweiler Bezirksvertreter Hans
Heinrich Lierenfeld (mitte) wurde eingeladen, gemeinsam mit Stefan Kreienbrink
(l.) und Michael Birkholz den Grundstein des neuen Vereinsheims zu legen.
BILD: MEIER