Kölner Stadt-Anzeiger, 30.01.2003

Erst zum zweiten Mal stellt der Sportverein A uweiler-Esch ein Dreigestirn.
BILD: RÖSGEN
"Wat mer zosamme künne, kann keiner allein". Die Dorfgemeinschaft "Greesberger" und der Sportverein Auweiler-Esch pflegen in dieser
Karnevalssession eine gute Zusammenarbeit. Beide Vereine können Jubiläen feiern. 50 Jahre
gibt es die Dorfgemeinschaft und jecke 44 Jahre den Sportverein. Was lag näher, als dass der SV
Auweiler-Esch das Dreigestirn stellt? Mit Prinz Stefan (Kreienbrink), Bauer Fred (Böhl) und Jungfrau Inga (Ingo Hagendorf) standen drei dicke Freunde dazu bereit. Zwar ist keiner von ihnen aktiver Fußballer, aber alle haben ihre Kinder im Verein. Zwar wollte jeder Bauer werden, doch einigten sich die drei
Hobby-Motorradfahrer schnell über die Rollenverteilung. Bei ihrer Proklamation durch den Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Wolfgang Klee, jubelten ihnen auch zahlreiche Prinzen, Bauern und Jungfrauen zu, die allesamt auch schon einmal auf eben dieser Bühne gestanden hatten. Zum Jubiläum trommelte man die Trifolien aus 50 Jahrgängen zusammen. Alle waren vertreten, bis auf das erste
Dreigestirn - die Würdenträger sind bereits verstorben. Zu Ehren der aktuellen Escher Narrenherrscher tanzten die
Funky Carbol Müüsje", die Aerobic-Gruppe des SV Auweiler-Esch. Erstmals seit vielen Jahren wird es auch wieder eine Fußgruppe des Clubs im Escher Zoch geben. Bis dahin hat das Dreigestirn allerdings noch 40 Termine zu absolvieren. (Rös)